Arbeitsgruppe
Geschichte der
Naturwissenschaft und Technik
>UHH >Fakultäten >MIN-Fakultät >FB Physik >Hamburger Sternwarte
>GN (Kirschner, Biologie) >Homepage Wolfschmidt
>Geschichte der Naturwissenschaft und Technik - GNT (Wolfschmidt)
  Hilfe - Suche 

Förderverein Hamburger Sternwarte e.V. (FHS)

Termine - Events 2019

Astronomiepark Hamburger Sternwarte




Foto: Gudrun Wolfschmidt

Hamburger Sternwarte in Bergedorf

Gojenbergsweg 112, D-21029 Hamburg
Besucherzentrum Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg
(Lageplan)
rainbow1
* Vorträge * Beobachtung * Astronomietag * Lange Nacht der Museen * Ausstellung/Sammlungen
* Tag des offenen Denkmals * Führungen * Inhalt der Vorträge * Rückschau
rainbow1


Spezielle Events: * Mondfinsternis 16.07., * Merkurtransit 11.11.


rainbow1
English: * Public Lectures * Star Gazing * Astronomy Day * Long Night of Museums * Exhibition/Collections
* Day of the Open Monument * Guided Tours * Abstracts of Public Lectures * Retrospect
rainbow1


Förderverein Hamburger Sternwarte in Bergedorf auf Astronomie-Nord.de


Flyer Events 2019 (farbig) oder SW




rainbow1


Flyer Events 2019

Mittwochs-Vorträge (2019) um 20.00 Uhr

3. Mittwoch im Monat in der Hamburger Sternwarte in Bergedorf
(siehe auch Ringvorlesung SS 2019: "Von den Anfängen der Astronomie zur modernen Astrophysik"
(From the early stages of astronomy to modern astrophysics, #sciencecommunication)

organisiert von Gudrun Wolfschmidt

Besucherzentrum Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg

Eintritt: Spende 5 €



16. Januar 2019


20. Feb. 2019


20. März 2019


17. April 2019


22. Mai 2019


19. Juni 2019


17. Juli 2019


21. August 2019


18. September 2019


16. Oktober 2019


20. November 2019


18. Dezember 2019



rainbow1


Inhaltsangabe der Vorträge

Mittwochs-Vorträge (2019) um 20.00 Uhr
in der Hamburger Sternwarte in Bergedorf,
organisiert von Gudrun Wolfschmidt



16. Januar 2019
Prof. Dr. Dieter Reimers
(Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)
100 Jahre Kosmologie mit dem 2.5m Hooker Teleskop auf Mt. Wilson

Oben: Mt. Wilson 100 Inch Teleskop heute - Unten: Andromedanebel M 31 mit Begleiter NGC 205
Der Vortrag stellt die wichtigsten kosmologischen Entdeckungen vor,
die zwischen 1923 und 1944 mit dem 2.50m-Teleskop auf Mt. Wilson gemacht wurden:
  • Hubble zeigte, dass der Andromedanebel außerhalb der Milchstraße liegt.
  • Hubble und Humason entdeckten die Expansion des Universums.
  • Zwicky fand Evidenz für Dunkle Materie.
  • Baade entdeckte die Sternpopulationen (Population I und Population II).
Das Teleskop war später für extragalaktische Forschung wegen der Lichtverschmutzung durch Los Angeles nicht mehr geeignet und wurde für hochauflösende Sternspektroskopie benutzt (mit dem Coudé-Spektrographen von ca. 1936, der die erste bedeutende Anwendung einer Schmidt-Kamera war).
Der Vortragende wird das Instrument vorstellen, mit dem er 1973 und 1976 als Gast des Mt. Wilson Observatoriums Sternspektren aufgenommen hat.



20. Feb. 2019
Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt
(GNT, Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)
Astronomie im alten Ägypten - Sonnenkult, Zeitmessung, Kalender

Oben links: Ägyptische Gottheiten Nut, Geb und Shu für Himmel, Erde und Luft - Heliopolis Mythos (Wikipedia)
Oben rechts: Sonnenwunder von Abu Simbel (Foto: G. Wolfschmidt, Feb. 2010)

Unten links: Sternuhren (Diagonaluhren), Sarg der Nacht, Roemer- und Pelizaeus Museum Hildesheim (Foto: G. Wolfschmidt)
Unten rechts: Tierkreis von Dendera, Hathor-Tempel, 25 v.Chr., Neues Museum Berlin (Foto: G. Wolfschmidt)

Astronomie und Vermessungetechnik waren hoch entwickelt im alten Ägypten. Beim Bau von Pyramiden (Giseh: Cheops, Chefren, Mykerinos, ~2500 v.Chr., 4. Dynastie) und Tempeln (Sonnentempel in Theben und Karnak) erfolgte eine genaue Orientierung nach den Himmelsrichtungen. Besonders eindrucksvoll ist Abu Simbel (Unesco seit 1976), ein Felsen-Heiligtum für Ramses II., 19. Dynastie, um 1250 v.Chr. Der Tempel ist so orientiert, dass jeweils am 21. Oktober und 21. Februar beim sog. Sonnenwunder die Strahlen der aufgehenden Sonne die Statuen des Ptah, Amun-Re, Ramses II. und Re-Harachte weit hinten im Tempel für etwa 20 Minuten beleuchten. Kosmologisch von Interesse sind die drei Schöpfungsmythen von Hermopolis, Heliopolis und Memphis.
Zur Zeitmessung bei Tag und Nacht dienten vielfältige Instrumente wie Wasser-, Sonnen- und Sternuhren (Nachtuhren, Diagonaluhren). Das Ägyptische Jahr teilte man in drei Jahreszeiten (Überschwemmung, Aussaat, Ernte) mit je 4 Monaten zu 30 Tagen ein, plus 5 Zusatztage. Den Neujahrstag markierte der Frühaufgamg des Sothis (Sirius), der mit der Nil-Überschwemmung zusammenfiel. Auf Vorschlag des Astronomen Sosígenes von Alexandria wurde mit dem Dekret von Canopus (238 v. Chr.) das Alexandrinische Jahr eingeführt mit einem Schalttag alle 4 Jahre. Diese Idee übernahm Caesar 45 v. Chr. und ist als Julianisches Jahr bekannt.
Der Sonnenkult hatte große Bedeutung; es gab den Sonnengott Re in diversen Gestalten: Horus, Skarabäus, Himmelskuh Hathor, Osiris. Während der Amarna-Zeit, 1363-1346 v.Chr., gab es unter Amenophis IV. Echnaton eine monotheistische Religion mit dem Sonnengott Aton als einzige Gottheit.



20. März 2019
Prof. Dr. Jochen Liske
(Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)
Der Himmel von morgen: die neuen Superteleskope


Links: James Webb Space Telescope (JWST), NASA, ESA, CSA (© NASA) Rechts: Large Synoptic Survey Telescope (LSST) (© LSST Project/NSF/AURA)
Obwohl die Astronomie zu den ältesten Wissenschaften überhaupt gehört, beschert sie uns noch immer handfeste Überraschungen und fundamental neue Erkenntnisse. Die Entdeckungen von Exoplaneten, Dunkler Energie und Gravitationswellen haben uns eindrucksvoll vor Augen geführt, dass wir noch längst nicht alle Phänomene beobachtet haben, die das Universum zu bieten hat. Von den Erfolgen der letzten 20 Jahre jedoch ermutigt, sind Astronomen gerade dabei, eine neue Generation von Superteleskopen zu erschaffen, mit denen sie tiefer in die Rätsel des Universums vordringen wollen als je zuvor. Dieser Vortrag stellt einige dieser Leuchtturmprojekte vor und erklärt, welche wissenschaftlichen Fragen mit ihnen beantwortet werden sollen.



17. April 2019
Dr. David Walker
(Förderverein Hamburger Sternwarte)
Eddingtons Messung der Lichtablenkung am Sonnenrand

Arthur Stanley Eddington (1882-1944) und seine Fotografie der Sonnenfinsternis von 1919 (Wikipedia)
Vor 100 Jahren gelang es zwei Expeditionen, während einer totalen Sonnenfinsternis die Brechung der Strahlen des Sternenlichtes im Schwerefeld der Sonne zu messen. Organisiert wurden sie von einem der bedeutendsten britischen Astronomen seiner Zeit: Arthur Eddington (1882-1944). Mit diesen Messungen wurde eine fundamentale Aussage der Einsteinschen Relativitätstheorie, daß auch Licht durch die Gravitationswirkung abgelenkt wird, erstmals bestätigt. Damit war geklärt, daß die Gravitation keine Kraft ist, sondern sich als eine Krümmung des Raumes und der Zeit zeigt: also etwas Geometrisches ist.



22. Mai 2019
Prof. Dr. Frank Böhme
(Hafencity Universität Hamburg, HCU)
Ein musikalischer Blick nach oben ...
Einige Versuche über das irdische Hören astronomischer Zusammenhänge


Links: Monochord des Pythagoras (Didaktik Mathematik, Uni Halle),
Mitte: Johannes Kepler: Mysterium Cosmographicum, Tübingen 1596 (Wikipedia),
Rechts: Wilhelm und Caroline Herschel am Teleskop (Wikipedia)
Als Anstoß, astronomische Zusammenhänge in eine Beziehung zur Musik zu bringen, gilt gemeinhin die rationalistische Weltsicht, dass "Die Welt Zahl ist". Damit hat unser Denker auf Samos im 6. vorchristlichen Jahrhundert auf einen Umstand aufmerksam gemacht, dem eine alltägliche Wahrnehmung zu Grunde liegt. Schnelle Bewegungen von Körpern erzeugen auf der Erde ein Geräusch. Pythagoras schlussfolgerte mit dem Blick nach oben daraus, dass massenreichere Körper einen ungleich lauteres Geräusch erzeugen müssten. Die dabei entstehenden Tonhöhen sind nach den damaligen Vorstellungen von den Geschwindigkeiten und von den Abständen zum Weltmittelpunkt abhängig. Um in diesen Gedanken eine Struktur zu bringen, griff er auf die Erfahrungen mit dem Monochord zurück. An dem vermeintlich von ihm erfundenen Instrument entdeckte er die musikalischen Intervalle. Seiner Vermutung nach, sind die Abstände der Planetenbahnen mit den Proportionen einer musikalischen Harmonie identisch. Mit diesem Umstand beginnt eine Auseinandersetzung, die noch den barocken Menschen in Atem hält.

In Kombination mit der Astronomie, lassen sich mehrere Perspektiven von Musik durchspielen. Zum einen wird mit dem arithmetischen Vorstoß ein Musikbegriff etabliert, dem ein sinnlich-klanglicher Bezug fehlt. Dieses Verhältnisdenken ist es dann auch, welche die Musik in den erlauchten Kreis der septem artes liberales (Sieben Freie Künste) bringt. Demgegenüber steht ein Musikbegriff, der sich ausschließlich auf das Hörende konzentriert. Komponisten übersetzen ihren nach oben gerichteten Blick oder ihre mythischen Vorstellungen in genuin klangliche Erlebnisse. William Herschel (1738-1822), erster Oboist im Orchester am Hanover Square, zeigt 1791 seinem berühmten Kollegen Josef Haydn (1732-1809) das selbstgebaute Teleskop. Vielleicht hat der Blick in den Nachthimmel Hadyn den Auftrag zu seiner musikalischen Schöpfungsgeschichte erteilt. Jean-Féry Rebel (1666-1747) stellt sich mit seiner 1737 entstandenen Suite "Die Elemente" in die Reihe derjenigen, deren Gedanken sich um den Urknall drehen. Seine Antwort deckt sich musikalisch durchaus mit den heutigen Erkenntnissen: der erste Satz ist mit "La Cahos" überschrieben. Ein Cluster von Tönen erzeugt ein kakophonisches Chaos. Der im Anschluss folgende Reigen höfischer Tänze dürfte jedoch im wissenschaftlichen Kontext eher zu einem wippenden Fuß als zu einer weiterführenden Erkenntnis führen.

Der Vortrag wird diese Perspektiven verfolgen: Den astronomischen Weiten werden akustisch Räume an die Seite gestellt, um sich in der Unendlichkeit besser zurecht zu finden.



19. Juni 2019
Prof. Dr. Peter Hauschildt
(Universität Hamburg)
Entstehung des Sonnensystems

....



17. Juli 2019
Dr. Dirk Lorenzen (Hamburg)
Rückblick auf Apollo - Zukunft der Raumfahrt


Erste Mondlandung am 21. Juli 1969 - Mondlandefähre von Apollo 11, Astronaut Aldrin (Wikipedia)

....



21. August 2019
Prof. Dr. Erich Übelacker (Hamburg)
Auf der Suche nach außerirdischem Leben


Oben: 70m-Radioteleskop "Mars antenna" (1966/88-2010), Goldstone Deep Space, Kalifornien,
für SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) (© NASA/JPL)
Mitte: Curiosity Rover (2011/12) - Gibt es Leben auf Mars? (© NASA)
Rechts: Kepler Space Telescope (2009-2018) für die Suche nach Exoplaneten (© NASA)
Der Planet Mars war schon zur Zeit der alten Römer ein Kandidat für eine außerirdische Zivilisation. Als man dann auch noch glaubte, auf dem roten Planeten Kanäle entdeckt zu haben, war man sich sicher, dass ein Treffen mit den Brüdern im All nur eine Frage der Zeit ist. Diese Euphorie ist inzwischen einer gewissen Ernüchterung gewichen, aber moderne Raumsonden und Rover zeigen, dass Mars früher viel lebensfreundlicher als heute war und vielleicht Leben beherbergte oder in tieferen Schichten noch besitzt. Auch andere Himmelskörper in unserem Sonnensystem wie die Monde Europa und Enceladus sind Kandidaten für ausserirdisches Leben, das tief unter dicken Eisdecken in Wasserozeanen entstanden sein kann.
Inzwischen hat man in fernen Planetensystemen Tausende von Exoplaneten entdeckt. Viele davon sind erdähnlich und liegen in einem günstigen Abstand von ihrer Sonne. In den nächsten Jahrzehnten wird es Aufgabe der Wissenschaft sein, diese Planeten näher zu untersuchen und insbesondere ihre Atmosphären zu analysieren. Freier Sauerstoff wäre dort zum Beispiel ein Hinweis auf etwaiges Leben.
Die erdähnlichen Planeten sind Lichtjahre entfernt, Signale dortiger Zivilisationen wären aber mit Hilfe großer Radioteleskope erkennbar. Bisher ist das nicht gelungen. Der Vortrag versucht zu begründen, warum das auch extrem unwahrscheinlich ist. Auch das Ufo-Problem soll besprochen werden. Interessant ist auch die Frage, warum sich Außerirdische einer weit fortgeschrittenen Zivilisation noch nie eindeutig zu erkennen gegeben haben. Wenn es Tausende von Zivilisationen geben sollte, so müssten schließlich einige weiter als wir sein und die Erde erreichen können. Oder sind wir doch allein im All? Zumindest Grundbausteine des Lebens findet man überall im Universum.



18. September 2019
Dipl.-Phys. Carsten Busch
(Arbeitsgruppe Geschichte der Naturwissenschaft und Technik, Universität Hamburg, FHS)
und Dr. Martin Schmidt (FHS, Bad Schwartau)
Die weiteste Reise: Mission Voyager


Links: Voyager 1 vor Saturn, künstlerische Darstellung (© NASA)
Rechts: Diese "Ikone" einer Fotografie von Voyager 1 zeigt erstmals Mond und Erde gemeinsam (© NASA)
In den 1960er Jahren starteten die ersten unbemannten Raumsonden zu den relativ erdnahen Gesteinsplaneten Venus, Mars und Merkur. Eine Reise zu den Gas-Giganten des äußeren Sonnensystems - Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun - stellte Wissenschaftler und Techniker nicht zuletzt aufgrund der weitaus größeren Entfernungen vor eine ungleich schwierigere Aufgabe.
Visionäre Wissenschaftler entdeckten dann, dass sich in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre eine einmalige Gelegenheit zur "Grand Tour" in die weitgehend unbekannte Welt jenseits des Mars bot. Nur alle 176 Jahre gibt es ein kurzes Zeitfenster, in dem die Planetenkonstellation für ein solches Unternehmen optimal ist. Dabei würde die Gravitation der Planeten genutzt, um die Raumsonden auf ihrer Reise zu beschleunigen.
Der allgemeinverständliche Vortrag erzählt davon, wie diese Vision gegen viele Widerstände in die Realität umgesetzt wurde. Die Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 revolutionierten unser Bild des Sonnensystems und faszinierten durch Bilder fremdartiger Welten. Aber die Missionen sind noch lange nicht zu Ende: Auf ihrer Reise zu den Sternen werden beide Raumsonden noch für viele Jahre Daten zur Erde senden. Vielleicht werden Sie auch in unvorstellbar fernen Zeiten einer außerirdischen Zivilisation Botschaften, Bilder und Töne unserer längst vergangenen Welt übermitteln.



16. Oktober 2019
Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt
(GNT, Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)
Internationalität der Astronomie -
Von der Vereinigten Astronomischen Gesellschaft (1800) zur International Astronomical Union (IAU)

- zum 100. Jubiläum der IAU

Links: Seeberg Sternwarte Gotha, internationale Tagung 1798 - Mitte: Logo der Vereinigten Astronomischen Gesellschaft (1800) - Rechts: 100. Jubiläum der IAU
Heute ist internationale Kooperation selbstverständlich, man denke an die Messung der Gravitationswellen oder an die Entdeckung des Higgs-Teilchens, Satellitenbeobachtungsprojekte (Hipparcos, ROSAT, Gaia, WMap, JWST, usw.), an europäische Organisationen wie ESO, ESA oder CERN, das radioastronomische Projekte wie LOFAR, SKA oder Alma, das E-ELT, das Gammastrahlenteleskop CTA und das Neutrinoteleskop IceCube, oder schließlich an die 1919 gegründete Internationale Astronomische Union (IAU). Aber die Kooperation begann vor über 200 Jahren mit dem Treffen europäischer Astronomen in Gotha (1798) und mit der folgenden Gründung der "Vereinigten Astronomischen Gesellschaft" in Lilienthal (1800) mit 24 europäischen Astronomen. Das Ziel waren verbesserte Ekliptik-Sternkarten zur Auffindung des fehlenden "Planeten" zwischen Mars und Jupiter. Weitere Kooperationen gab es bei der Beobachtung von Kometen, Asteroiden und Veränderlichen Sternen. Die 1863 gegründete "Astronomische Gesellschaft'' (AG) hatte von Anfang an den Anspruch der Internationalität. Die AG iniziierte um 1869 die AGK-Sternkataloge, AGK1 (1908), ab 1921 den AGK2 (1932, 1951/53) und ab 1953 den AGK3 (1975). In Paris wurde ab 1887 das "Carte du Ciel"-Projekt gestartet. Nach der Jahrhundertwende entstanden 1904 die "International Union for Cooperation in Solar Research'' (ISU) und die schon erwähnte "International Astronomical Union'' (IAU) 1919. Ihr Ziel ist die Förderung der Astronomie und ihrer Forschung durch internationale Zusammenarbeit.



20. November 2019
Dr. David Walker
(Förderverein Hamburger Sternwarte)
Endstadien der Sternentwicklung

Entwicklung von Sternen (GPL, Wikipedia)
Sterne entstehen und vergehen. Die weitaus meisten beenden ihr Leben nach vielen Milliarden Jahren als erdgroße Weiße Zwerge. Nur wenige, dazu gehören z.B. die Sterne des Orion, werden nach einem kurzen, nur einige Jahrmillionen währenden Leben zu solch exotischen Gebilden, wie Neutronensterne oder gar Schwarze Löcher es sind. Diese ausgebrannten Sterne werden in diesem Vortrag vorgestellt.



18. Dezember 2019
Dr. Natalia Lewandowska
(Greenbank Observatory, West Virginia, USA)
Radioastronomie in Green Bank - ein Observatorium bahnt sich seinen Weg


....



rainbow1


2019
FERNSICHT - Sterne zum Greifen nah

Wollten Sie schon immer einmal durch ein starkes Teleskop einen tiefen Blick in das Universum werfen? Wollen Sie Mondkrater, Planetendetails, farbenprächtige Doppelsterne, chaotische Sternengeburtsstätten und Millionen Lichtjahre entfernte Galaxien mit eigenen Augen sehen? Wollen Sie den echten Sternhimmel live und in Farbe erleben?
Dann kommen Sie zu ,,Fernsicht'', den öffentlichen Beobachtungsabenden auf der Hamburger Sternwarte. Je nach Verfügbarkeit und Objekten wird der Große Refraktor, der 1m-Spiegel, das Lippert-Teleskop oder das altehrwürdige Äquatorial eingesetzt.

Beobachtungsabende im Winterhalbjahr jeweils am 1. Mittwoch im Monat -
Start am Sonnenbau

19 Uhr: Führung durch die Sternwarte (auch bei schlechtem Wetter)
20 Uhr: Beobachtung an den Teleskopen (nur bei klarem Himmel)






rainbow1


Rückschau: Frühere Vorträge und Aktivitäten

Zwei Bücher zum Jubiläum (2012):
Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften


  • Band 24 (2014): Wolfschmidt, Gudrun (Hg.):
    Kometen, Sterne, Galaxien - Astronomie in der Hamburger Sternwarte.
    Zum 100jährigen Jubiläum der Hamburger Sternwarte in Bergedorf.
    Hamburg: tredition 2014. Inhalt
  • Band 29 (2013): Wolfschmidt, Gudrun (Hg.):
    Sonne, Mond und Sterne - Meilensteine der Astronomiegeschichte.
    Zum 100jährigen Jubiläum der Hamburger Sternwarte in Bergedorf.
    Hamburg: tredition 2013. Inhalt


2000 EXPO 2000-Vorträge, 2001, 2002, 2003, 2004 (Venustransit, 8. Juni 2004), 2005,

2006, 2007, 2008 (ICOMOS Symposium 2008), 2009 Jahr der Astronomie, 2010,

2011, 2012 Jubiläumsjahr 2012 - 100 Jahre Hamburger Sternwarte in Bergedorf, 2013, 2014, 2015,

2016, 2017, 2018,


rainbow1


Hinweis: Die historischen Gebäude der Sternwarte sind leider meist nicht behindertengerecht,
und eine behindertengerechte Toilette ist ebenfalls nicht vorhanden.
Der Hörsaal für die Vorträge und das Hauptgebäude ist mit Rollstuhl befahrbar.


Die Sternwarte kann folgendermaßen erreicht werden:
S 21 bis Bergedorf und dann Bus 332 bis "Sternwarte (Besucherzentrum)"
Besucherzentrum Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg



Flyer FHS

FHS Mitgliedsantrag

Ansprechpartnerin: Gudrun Wolfschmidt
Vorsitzende des Fördervereins Hamburger Sternwarte e.V.
Tel.: 42838-5262, Fax: 040-42838-9132

GNTArbeitsgruppe Geschichte der Naturwissenschaft und Technik,
Hamburger Sternwarte Universität Hamburg uhh_rot

Stand: 20. Dezember 2018.