Material für die Presse

Hallo liebe Journalistinnen und Journalisten, vielen Dank für Ihr Interesse am Tag der Offenen Tür der Hamburger Sternwarte. Wir haben auf dieser Seite für Sie Bildmaterial zum Abdruck vorbereitet. Sie sind natürlich herzlich eingeladen, am 21. Juni 2003 zu uns zu kommen und unsere wunderschöne Anlage eigenfüßig zu besuchen.

Hier vor Ort gibt es am 21. Juni eine Anlaufstelle für weitere Informationen im Hauptdienstgebäude.


 

Bildmaterial zum Abdruck

Bilder können für eine Terminankündigung oder einen Bericht im Zusammenhang mit dem Tag der Offenen Tür der Hamburger Sternwarte am 21. Juni 2003 bei Nennung der Quelle frei benutzt werden. Quelle ist, wenn nicht gesondert bezeichnet, die "Hamburger Sternwarte".

Spiralgalaxie M51 Spiralgalaxie Messier 51

Farb-Kompositbild aus drei Einzelaufnahmen der neuen Kamera des Oskar-Lühning-Teleskops (s.u.) der Hamburger Sternwarte

Datum: 12. Mai 2001
Format: JPEG
Hohe Auflösung: 1002x1010 Pixel, 1.1 MB
Mittlere Auflösung: 783x800 Pixel, 662 kB
Niedrige Auflösung: 501x505 Pixel, 273 kB

Quelle: Ansgar Reiners, Hamburger Sternwarte

Spiralgalaxie M51 Spiralgalaxie Messier 51

Einzelaufnahme im roten R-Band mit der neuen Kamera des Oskar-Lühning-Teleskops (s.u.) der Hamburger Sternwarte

Datum: 12. Mai 2001
Format: JPEG
Hohe Auflösung: 1020x1021 Pixel, 893 kB
Mittlere Auflösung: 799x800 Pixel, 485 kB
Niedrige Auflösung: 499x500 Pixel, 180 kB

Quelle: Ansgar Reiners, Hamburger Sternwarte

Pferdekopfnebel Pferdekopfnebel

Aufgenommen auf Glas-Photoplatte mit dem Hamburger Schmidt-Spiegel auf dem Calar Alto (Sierra de los Filabres/Spanien).

Datum: 11. Dezember 1985
Format: JPEG
Hohe Auflösung: 728x995 Pixel, 238 kB
Niedrige Auflösung: 365x500 Pixel, 122 kB

Quelle: Hamburger Sternwarte

Hamburger Sternwarte - Luftbild

Luftaufnahme der Hamburger Sternwarte von Nord-Osten.

Format: JPEG
Hohe Auflösung: 1004x660 Pixel, 540 kB
Mittlere Auflösung: 800x525 Pixel, 330 kB
Niedrige Auflösung: 500x328 Pixel, 146 kB

Quelle: Hamburger Sternwarte

Oskar-Lühning-Teleskop Oskar-Lühning-Teleskop

Größtes (120cm Öffnung) und jüngstes (Bj. 1975) Teleskop der Sternwarte. Die Montierung enthielt ursprünglich den Hamburger Schmidt-Spiegel, der jetzt auf dem Calar Alto (Sierra Nevada/Spanien) steht. Das Teleskop wurde in diesem Jahr automatisiert und mit einem neuen Instrument bestückt. Astronomische Aufnahmen s.o.

Format: JPEG
Hohe Auflösung: 602x818 Pixel, 268 kB
Niedrige Auflösung: 367x500 Pixel,108 kB

Quelle: Hamburger Sternwarte

Lippert-Gebäude Lippert-Gebäude

Außenansicht des Lippert-Gebäudes, Standort des Lippert-Astrographen.

Format: JPEG
Hohe Auflösung: 516x420 Pixel, 170 kB

Quelle: Matthias Hünsch, Hamburger Sternwarte

Lippert-Astrograph Lippert-Astrograph der Hamburger Sternwarte

60cm Spiegelteleskop mit 9 Metern Brennweite.

Format: JPEG
Hohe Auflösung: 799x1194 Pixel, 509 kB
Mittlere Auflösung: 535x800 Pixel, 244 kB
Niedrige Auflösung: 334x500 Pixel,114 kB

Quelle: Matthias Hünsch, Hamburger Sternwarte

1-Meter Gebäude 1-Meter Gebäude der Hamburger Sternwarte

Gebäude des 1-Meter-Teleskops von 1911, dem damals viertgrößten Spiegelteleskops der Welt.

Datum:
Format: JPEG
Hohe Auflösung: 1124x702 Pixel, 421 kB
Mittlere Auflösung: 800x499 Pixel, 290 kB
Niedrige Auflösung: 500x312 Pixel, 129 kB

Quelle: Hamburger Sternwarte

1-Meter-Teleskop 1-Meter-Teleskop der Hamburger Sternwarte

Spiegelteleskop mit 1 Meter Öffnung. Bei Indienststellung 1911 das viertgrößte Spiegelteleskop der Welt.

Format: JPEG
Hohe Auflösung: 579x895 Pixel, 416 kB
Niedrige Auflösung: 323x500 Pixel, 124 kB

Quelle: Hamburger Sternwarte

Großer Refraktor Großer Refraktor der Hamburger Sternwarte

Kuppelgebäude des Großen Refraktors, 60cm Linsenteleskop von 1909, einem der größten Linsenteleskope Deutschlands.

Format: JPEG
Hohe Auflösung: 867x584 Pixel, 501 kB
Niedrige Auflösung: 500x336 Pixel, 169 kB

Quelle: Hamburger Sternwarte


 

Kurzhintergründe zu einzelnen Veranstaltungen

Vortrag: Hamburger Beobachtungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop (Seminarraum 13.30 und 17.30)

Prof. Dr. D. Reimers

Die Quasargruppe der Hamburger Sternwarte war in den vergangenen 12 Jahren der groesste europaeische Nutzer des Hubble Weltraum- teleskopes. Zielsetzungen dieser Beobachtungen und einige "Highlights" werden vorgestellt.

 
Vortrag: Eine Beobachtungsreise zu Europäischen Südsternwarte in Chile (Seminarraum 14.30 und 16.30)

Priv.-Doz. Dr. Franz-Josef Zickgraf

Wegen der ungünstigen Klima- und Umweltbedingungen in Mitteleuropa ist die europäische optische Astronomie in entlegene, trockene Wüstenregionen ausgewichen. So betreibt die Europäische Südsternwarte ESO in der chilenischen Atacama-Wüste zwei große Observatorien, das neue Very Large Telescope auf dem Cerro Paranal und das ältere La Silla. Um an den dortigen Großteleskopen Beobachtungszeit zu erhalten, muss ein Antragsverfahren durchlaufen werden, das von der Antragstellung bis zur eigentlichen Beobachtungsreise zwischen 6 und 12 Monaten dauert. Wegen des hohen Konkurrenzdrucks sind aber nur ca. 25% der Anträge erfolgreich.

 
Forschung: Extragalaktische Astronomie (Villa)

Arbeitsgruppe Prof. Reimers

Die extragalaktische Arbeitsgruppe präsentiert ihre Arbeit über Quasare, die die leuchtkräftigsten Objekte im Universum sind. Die Gruppe untersucht die Eigenschaften der Röntgenemission von Quasaren sowie die Struktur und Eigenschaften der die Quasare beherbergenden Galaxien. Da Quasare weit entfernte helle Lichtquellen sind, werden sie außerdem für die Analyse der von ihnen durchleuchteten intergalaktischen Materie verwendet.

 
Forschung: Magnetismus auf Sonne und Sternen (Beamtenwohnhaus)

Arbeitsgruppe Prof. Schmitt

Magnetische Felder sind die treibende Kraft hinter vielen Phänomenen der Sonne und anderer Sterne, z.B. den Sonnenflecken mit ihrem 11-jährigen Zyklus, und den spektakulären Sonneneruptionen. Diese magnetische Aktivität der Sonne hat möglicherweise auch Einfluß auf das irdische Klima - so wird vermutet, dass die sogenannte "Kleine Eiszeit" im 17. Jhd. mit dem damaligen "Maunder-Minimum" der Sonnenaktivität in Zusammenhang steht. Die Untersuchung der magnetischen Aktivität anderer Sterne hilft zu verstehen, worauf sie zurückzuführen ist, und welchen Veränderungen sie im Laufe des Lebens eines Sternes unterliegt.

 
Forschung: Fremde Sonnen und ihre Planeten (Beamtenwohnhaus)

Arbeitsgruppe Prof. Hauschildt

Seit 1995 wissen wir, dass es Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems gibt, die um weitentfernte Sterne kreisen. Die bisher gefundenen "Extrasolaren Planeten" sind unserem Jupiter ähnlich in Masse und Grösse, sind aber oft viel heisser, da sie ihren Sonnen sehr nah sind. Gesucht und gefunden werden Extrasolare Planeten durch den Effekt, den ihre Schwerkraft auf den Elternstern hat, oder wenn der Planet seine Sonne bedeckt, eine "Planetenfinsternis". An der Hamburger Sternwarte arbeiten wir an Computersimulationen solcher Riesenplaneten und versuchen Methoden zu ihrer einfacheren Entdeckung zu finden.

 
Schüler: Projekt Seh-Stern (Lippert-Telekop)

Dr. Ulf Borgeest

Das Amt für Schule präsentiert im Lippert-Gebäude das Projekt Seh-Stern: Seit September 2000 können alle Hamburger Schulen unter Leitung von Dr. Borgeest astronomische Praktika an der Sternwarte durchführen. Bei klarem Himmel wird beobachtet, bei Wolken wird am Computer das Weltall erkundet. Beteiligte Schüler führen den Besuchern ihre Arbeit vor. Am Lippert-Teleskop zeigen und erklären die Schüler Sonnenflecken.

 
Kulturprogramm (1 m - Spiegeltelekop)

Rudolf Herget

Um 16 Uhr spricht der Schauspieler Rudolf Herget im Gebäude des Spiegelteleskops zum Sommeranfang Sonnen-, Nacht,- und  Sternenpoesie - Gedanken großer Dichter über die Weltschöpfung.

Um 17 Uhr spielt er einzelne Szenen über den Wissenschaftler, der für ein neues Weltbild kämpfte, Galieo Galilei.

 
Kinderprogramm: Ein geführter Rundgang durch das Sonnensystem, Sonnenuhrbasteln, Quiz, Schnitzeljagd (Kleines Beamtenhaus)

Unsere jüngeren Besucher können sich jederzeit einer Entdeckungsreise durch das Sonnensystem anschließen. Modelle zum Anfassen und viele Bilder, Sonne Mond und Planeten zum Greifen nah. Kleine Forscher, die die Geheimnisse der Planeten und ihrer Monde oder der Sonne und des Mondes lüften möchten, sind hier also genau richtig. Außerdem können Sonnenuhren selbst gebastelt werden und es gibt eine Schnitzeljagd.

 
Kinderprogramm: "Die Sagen des Sternhimmels", Märchenstunde für 5-8 jährige (Kleines Beamtenhaus)

Jeweils um 15:00 und 17:00 Uhr können Kinder zwischen 5 und 8 Jahren in einer Märchenstunde erfahren, welche spannenden Abenteuer die Sagengestalten des Sternenhimmels erlebt haben, zum Beispiel der Sturz des fliegenden Widders, wie die Venus dem Riesen entkam, warum der Steinbock auch Ziegenfisch genannt wurde und andere merkwürdige Geschichten.

<-- zurück zur Sternwarte Seite wird ständig aktualisiert. Stand 19.05.2003
 
Änderungen:
Abstracts eingefügt, 19.05.2003
Seite eingerichtet, 14.05.2003