Venus Transit 2012

Am frühen Morgen um 3:30 Uhr des 6. Juni 2012 begannen die Vorbereitungen für die Beobachtung des Venus Transits. Unser 10-köpfiges Astronomen-Team, bestehend aus Diplomanden und Doktoranden der Hamburger Sternwarte, bereitete die 4 Teleskope und Kameras auf dem Dach, 20. Stock, des Geomatikums der Universität Hamburg vor (Bild 1). Bis 4:30 Uhr haben sich auch unsere Gäste, zum Teil Schüler und Presse, auf dem Beobachtungsposten eingefunden.
Einen Bericht über die Beobachtung des Venus Transits der Tageszeitung finden Sie unter folgendem Link: Himmelsereignis, mitessergroß
Um 4:54 Uhr beim Sonnenaufgang bot sich ein wunderschöner Ausblick gen Osten über Hamburg hinweg. Der leicht bewölkte, rot gefärbte Himmel sah sehr vielversprechend aus (Bild 2). Jeder schaute gespannt in Richtung Sonne (Bild 3).


1

2

3
Der Himmel war den ganzen Morgen, für die Dauer des von Hamburg aus sichtbaren restlichen ca. ein Drittel des Venus Transits, leicht bewölkt. Die meiste Zeit haben wir zwischen kleinen und durch Schleierwolken hindurch beobachtet. Trotzdem lässt sich die Venus vor der Sonne eindeutig erkennen (Bild4). Oftmals sind jedoch Wolken vor der Sonne vorüber gezogen. Dennoch boten sich dabei atemberaubende Bilder (Bild 5).
Es gab aber auch immer wieder kurze Zeitabschnitte, in denen sich die Sonne und die Venus in hervorragender Schärfe zeigten (Bild 6).

4

5

6
Auch die Beobachtung mit einem H-Alpha Filter (nur rotes Licht wird beobachtet) war recht gut möglich. Im Zusammenspiel mit den Wolken boten sich auch hier tolle Ansichten des Venus Transits (Bild 7). Immer gut zu sehen, aber oftmals aufgrund von Wolken leicht verschmiert, die Venus vor der Sonne (Bild 8).
Bis zum bitteren, oder besser wolkigen, Ende des Venus Transits haben wir beobachten und Bilder machen können. Kurz bevor sich der Himmel gänzlich zu zog, konnten wir sehen, wie die Venus über den Rand der Sonne hinweg verschwand (Bild 9).

7

8

9