Menu:


Update:

7. Dez. 2011

Das Hamburger Robotische Teleskop HRT ist ein Hamburger Langzeitprojekt zur Beobachtung und zur Überwachung von Aktivität auf kühlen Sternen mit Hilfe eines automatischen Teleskopes, welches mit einem Echelle-Spektrographen ausgerüstet ist.

Das 1.2m Teleskop wurde von der Firma Halfmann Teleskoptechnik gefertigt und an der Hamburger Sternwarte zwei Jahre lang getestet. Im Sommer 2005 erfolgte die Endabnahme. Seitdem arbeitete das Teleskop fehlerfrei.

Das Teleskop ist über eine Lichtleitfaser mit dem Spektrographen HEROS (eine Dauerleihgabe der Landessternwarte Heidelberg) verbunden. First spectroscopic light war im Herbst 2007. Seitdem läuft ein auf den blauen Kanal von HEROS eingeschränkter Beobachtungsbetrieb. Der rote Kanal soll im Sommer 2009 in Betrieb gehen.

Zukunft

Hamburg ist nur eine Zwischenstation für das HRT. Der endgültige Standort soll das Observatorium La Luz der Universität Guanajuato (Mexiko) sein. La Luz liegt unweit der Hauptstadt des Bundesstaates Guanajuato auf 2400m Höhe im zentralmexikanischen Hochland. Der mexikanische Partner liefert die Infrastruktur und das Gebäude.

Ende 2008 wurde der Vertrag zu Errichtung und Betrieb des HRT in La Luz zwischen der Universität Hamburg und der Universität von Guanajuato unterzeichnet. Ein mexikanisches Architekturbüro hat die Konstruktion des Gebäudes weitgehend abgeschlossen. Anfang März 2009 wurde von der Regierung des Bundesstaates Guanajuato eine Tranche von 1,5 Millionen Peso an den Bauträger überwiesen.

Ein Wolkenmonitor und ein Seeingmonitor sind bereits in La Luz installiert.

Wissenschaftliche Zielstellungen