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24. März 2015







Das TIGRE Teleskop (vorher Hamburger Robotische Teleskop (HRT)) ist ein Langzeitprojekt zur Beobachtung und zur Überwachung von Aktivität auf kühlen Sternen mit Hilfe eines automatischen Teleskopes, welches mit einem Echelle-Spektrographen ausgerüstet ist.

Das 1.2m Teleskop wurde von der Firma Halfmann Teleskoptechnik gefertigt und an der Hamburger Sternwarte zwei Jahre lang getestet. Im Sommer 2005 erfolgte die Endabnahme.

Das Teleskop ist über eine Lichtleitfaser mit dem Spektrographen HEROS (eine Dauerleihgabe der Landessternwarte Heidelberg) verbunden. First spectroscopic light war im Herbst 2007. Bis zum Frühjahr 2012 lief ein auf den blauen Kanal von HEROS eingeschränkter Beobachtungsbetrieb. Der rote Kanal wurde im April 2012 in Betrieb genommen sodass jetzt der volle Spektralbereich von HEROS genutzt wird.

Ende 2008 wurde der Vertrag zu Errichtung und Betrieb des HRT in La Luz zwischen der Universität Hamburg und der Universität von Guanajuato unterzeichnet. Das Observatorium La Luz liegt unweit der Hauptstadt des Bundesstaates Guanajuato auf 2400m Höhe im zentralmexikanischen Hochland. Der mexikanische Partner liefert die Infrastruktur und das Gebäude.

Im Sommer 2012 wurden die letzten Beobachtungen in Hamburg durchgeführt und im September 2012 wurde das Teleskop abgebaut. Im Oktober 2013 wurde das Teleskop nach Mexiko verschifft. Der Aufbau erfolgte dann im März 2013 am entgültigen Standort, dem Observatorium La Luz. Das Teleskop wurde dann nach dem "First spectroscopic light" am 13. April 2013 in Betrieb genommen. Seit Mai 2013 werden Beobachtungen von Hamburg aus durchgeführt. Der reguläre Beobachtungsbetrieb wurde zum 1. August 2013 aufgenommen.

Wissenschaftliche Zielstellungen