Sonne

Die Sonne ist ein großer Stern, der eine sehr heiße Masse hat. Ohne die Sonne würde es sehr viel kälter aufder Erde sein. Sie wärmt unseren Planeten und macht Tag und Nacht. Dank der Sonne sieht man den Mond wenn es Nacht ist und manchmal auch am Tag, weil er von der Sonne angestrahlt wird. Bis das Licht von der Sonne auf die Erde kommt dauert es ca.8 Min. Auch Licht wird ein wenig von der Sonne angezogen und krümmt es ein bisschen. Die Abbildung zeigt es.

Lichtstrahlenkruemmung

Allgemeines

Die Sonne ist der großte Stern in unserem Planetensystem, zu dessen Gesamtmasse sie mit einem Anteil von 99,9 % beiträgt. Ihr Durchmesser beträgt 1,3925 Millionen km das ist der 109-facher Erddurchmesser, was knapp unter dem geschätzten Mittelwert aller Sterne liegt.

Die Leuchtkraft der Sonne entspricht einer Strahlungsleistung von etwa 3,846·1026 Watt. Diese Strahlung wird zum Großteil im Bereich des sichtbaren Lichts abgegeben, mit einem Maximum bei den Farben von Gelb bis Grün. Die Farbe der Sonne, die wir als gelb wahrnehmen, erklärt sich aus ihrer Oberflächentemperatur von etwa 5700 °C.



Kern

Sämtliche freiwerdende Energie stammt aus einer als „Kern“ bezeichneten Zone im Innern der Sonne. Dieser Kern erstreckt sich vom Zentrum bis zu etwa einem Viertel des Radius der sichtbaren Sonnenoberfläche. Obwohl der Kern nur 1,6 % des Sonnenvolumens ausmacht, sind hier rund 50 % der Sonnenmasse konzentriert. Die Sonne liegt bei einer Temperatur von etwa 15,6 Millionen Grad.

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Strahlungszone

Um den Kern herum liegt die so genannte „Strahlungszone“, die etwa 70 % des Sonnenradius ausmacht. Im Vakuum des Weltalls bewegen sich Gammaphotonen mit Lichtgeschwindichgkeit durch den Raum. Im Innern der Sonne herrscht eine derart hohe Dichte, dass die Photonen immer wieder mit den Teilchen des Plasmas zusammenstoßen, dabei absorbiert und wieder abgestrahlt werden. Sie bewegen sich auf einer völlig zufälligen Bahn und diffundieren dabei Richtung Sonnenoberfläche. Statistisch benötigt ein ständig absorbiertes und re-emittiertes Photon etwa 10 Millionen Jahre, um die Sonne zu verlassen. Dies bedeutet, dass das Licht, welches wir heute von der Sonne erhalten, bereits vor entsprechend langer Zeit erzeugt wurde. Bei jedem Zusammenstoß in der Strahlungszone nimmt die Strahlungsenergie des Photons ab und seine Wellenlänge nimmt zu. Die Gammastrahlung wird in Röntgenstrahlung umgewandelt.

Anders als die Photonen gelangen die Neutrinos nahezu ungehindert durch die Schichten der Sonne, da sie kaum mit Materie in Wechselwirkung treten. Die Neutrinos erreichen, da sie sich beinahe mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, bereits nach acht Minuten die Erde, wobei sie den Planeten fast ungehindert durchqueren. In jeder Sekunde durchqueren etwa 70 Milliarden Neutrinos einen Quadratzentimeter der Erdoberfläche.

Konvektionszone

An die Strahlungszone schließt sich die „Konvektionszone“ an. Sie ist 140.000 km dick und macht somit 20% des Sonnenradius aus. Am Grenzbereich zur Strahlungszone beträgt die Temperatur noch etwa 2 Millionen Kelvin. Die Energie wird in dieser Zone nicht mehr durch Strahlung abgegeben, sondern durch eine Strömung des Plasmas weiter nach außen transportiert. Dabei steigt heiße Materie in gewaltigen Strömen nach außen, kühlt dort ab und sinkt wieder ins Sonneninnere hinab. Da das frisch aufgestiegene Plasma heißer und damit heller ist als das absteigende, sind die Konvektionszellen mit einem Teleskop als Granulation der Sonnenoberfläche erkennbar.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne

SOHO Images

http://www.astronomie.de/sonnensystem/sonne/basis/basis.htm

http://www.kinkel-bischem.de/kosmologie/raumzeit.html

http://jumk.de/astronomie/sterne/sonne.shtml

Literatur über die Sonne

Diese Seite wurde im Ramen eines Schullerpraktikums erstell von Patrick Franz am 31.01.2007