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Hans Friedrich Wilhelm Erich Schimank (1888-1979)

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Hans Friedrich Wilhelm Erich Schimank (1888-1979)


Wo


Bezug zu Hamburg

Wirkungsort von Hans Schimank



Bedeutende Leistungen



Lebenslauf

17.3.1888 Hans Schimank geboren in Berlin
18.. Schulbesuch in Berlin ....
1909 Abitur in Berlin am ....-Gymnasium
1909 Sommersemester: Beginn des Studiums an der Philosophischen Fakultät der Königlichen Friedrich Wilhelms-Universität zu Berlin
Studium der Physik und Physikalischen Chemie. Ausbildung bei so bekannten Leuten wie Max Planck, Fritz Haber, Walther Nernst und Albert Einstein.
Im Physikalischen Kolloquium trifft der junge Schimank Otto Hahn, James Franck, Gustav Hertz und Walter Bothe. Leiter dieses Kolloquiums ist damals Heinrich Rubens.
1914 Promotion bei Walther Nernst
1914 September: freiwilliger Krankenpfleger und Dienst im Reservelazarett Landwehr-Offizierskasino Während des Ersten Weltkrieges Pulver- und Sprengstoffuntersuchungen unter der Leitung von Nernst.
1917 Anfang des Jahres Hilfsbetriebsleiter im Königlichen Militär-Versuchsamt in Berlin- Plötzensee. Insbesondere Leitung des Referats Beutemunition.
1919 Anstellung als Studienrat an den Technischen Staatslehranstalten (heute Fachhochschule) in Hamburg. Seit 1915 schon Unterrichtserfahrung an der Lessinghochschule in Berlin, der Humboldt-Akademie und an der Oberstufe eines Gymnasiums.
In dieser Zeit entstanden populärwissenschatliche Darstellungen der Atomtheorie, der Relativitätstheorie und der Rundfunktechnik.
In den Berliner Jahren Anregung zur Beschäftigung mit Fragen der Physikgeschichte durch die Paracelsusstudien von E. Schubert und K. Sudhoff. Schon 1917 eine erste Beschäftigung mit M. Faraday.
1920 Erste Kontakte zur Abt. Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften auf der Versammlung Deutscher Naturforscher durch ihren Präsidenten Karl Sudhoff
1920 Im Mai Heirat mit Margaretha Jahn
1928 Veröffentlichung der Schrift "Zur Geschichte der exakten Naturwissenschaften in Hamburg". Dieses Buch vermittelt die Bekanntschaft mit Conrad Matschoß. Matschoß bemühte sich um die Technikgeschichte im Rahmen des Vereins Deutscher Ingenieure.
Im VDI entstand auch der Plan für eine deutsche Ausgabe von Otto von Guerickes 'Experimenta Nova Magdeburgica'. Die Experimenta Nova beschäftigte Schimank über Jahrzehnte. Die 'Experimenta Nova Magdeburgica' erscheinen 1968. Seit Ende der 30er Jahre ist Schimank eine Autorität für alle an der Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik interessierten.
Beratung und Mitarbeit beim Verein Deutscher Ingenieure (VDI).
Berater, in wissenschaftshistorischen Fragen, der Physikalischen Blätter (Herausgeber: E. Brüche).
1942 Am 15. Oktober Honorarprofessor für Geschichte der Naturwissenschaften in Hamburg
1947 Gründungsmitglied der Joachim-Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften
1949 Wahl als Mitglied der Hauptgruppe "Technikgeschichte des VDI"
1947-58 Leiter des Technischen Vorlesungswesens der Freien und Hansestadt Hamburg
1947-64 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des VDI
1948-74 Mitglied des Verwaltungsausschusses des Deutschen Museums in München, seit 1978 Museumsrat
1952-59 Fachgutachter für Geschichte der exakten Naturwissenschaften und der Technik bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft
1957 Pensionierung (Techn. Vorlesungswesen)
1958 Ehrenmitglied des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg
1960 Mitbegründer des Instituts für Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Hamburg. Erster Leiter: Bernhard Sticker
1961 Otto-von-Guericke-Plakette der TH Magdeburg
1963 Ehrenmünze des VDI
1969 Grashof-Denkmünze des VDI
1972 Joachim-Jungius-Medaille der Joachim Jungius Gesellschaft der Wissenschaften
1976 Ehrenmitglied der Georg-Agricola-Gesellschaft zur Förderung der Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik.
Vorstandsmitglied bei der Patriotischen Gesellschaft zu Hamburg.
25.8.1979 Hans Schimank gestorben in Hamburg


Originalwerke/Publikationen



Literatur

,,Hans Schimank (1888-1979) Ausgewählte Schriften. Mit einem Beitrag ,Hans Schimanks Otto von Guericke' von Fritz Krafft. Bearbeitet von Igor Abdrakhmanov.''
Diese Bibliographie von Schimanks Werken erscheint als Band 1 von
Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften (Norderstedt bei Hamburg: Books on Demand) - Hrsg. von Gudrun Wolfschmidt, Schwerpunkt Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik, Department Mathematik, Fakultät Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Universität Hamburg (ISSN 1610-6164).
Diese Reihe wird gefördert von der Hans Schimank-Gedächtnisstiftung.


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Erstellung: 25. April 2001.
Die letzte Änderung stammt vom 18. März 2006.



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(Kulturgeschichte, Naturwissenschaft und Technik)

Institut für Geschichte der Naturwissenschaften - Universität Hamburg