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Förderverein Hamburger Sternwarte e.V. (FHS)

Termine - Events 2018

Astronomiepark Hamburger Sternwarte



OLT Gebäude im Frühling
Foto: Gudrun Wolfschmidt

Hamburger Sternwarte in Bergedorf

Gojenbergsweg 112, D-21029 Hamburg
Besucherzentrum Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg
(Lageplan)
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* Vorträge * Beobachtung * Astronomietag * Lange Nacht der Museen * Ausstellung * Tag des offenen Denkmals * Nacht des Wissens *
Führungen * Inhalt der Vorträge * Rückschau *
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English: * Public Lectures * Star Gazing * Astronomy Day * Long Night of Museums * Exhibition * Day of the Open Monument * Night of Science *
Guided Tours * Abstracts of Public Lectures * Retrospect *
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Förderverein Hamburger Sternwarte in Bergedorf auf Astronomie-Nord.de

Flyer Events 2018 (PDF farbig): ....



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Flyer Events 2018

Mittwochs-Vorträge (2018) um 20.00 Uhr

3. Mittwoch im Monat in der Hamburger Sternwarte in Bergedorf
(siehe auch Ringvorlesung SS 2018: "Von den Anfängen der Astronomie zur modernen Astrophysik"),

organisiert von Gudrun Wolfschmidt

Ab 19 Uhr ist das Café "Raum und Zeit" im Besucherzentrum geöffnet!

Besucherzentrum Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg

Eintritt: Spende 5 €



17. Januar 2018


21. Feb. 2018


21. März 2018


18. April 2018


16. Mai 2018


20. Juni 2018


18. Juli 2018


15. August 2018 (IAU: 20-31 August 2018)


19. September 2018


17. Oktober 2018


21. November 2018


19. Dezember 2018


  • Dr. Dipl.-Geol. Martina Kölbl-Ebert (Jura-Museum Eichstätt): Ries-Krater
  • Dr. Michael Anton (Porta Westfalica): ....
  • .... (Lilienthal bei Bremen)
  • Dipl.-Ing. Jürgen Gottschalk (GNT) Leibniz (Okt. 2016)-->


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    Inhaltsangabe der Vorträge

    Mittwochs-Vorträge (2017) um 20.00 Uhr
    in der Hamburger Sternwarte in Bergedorf,
    organisiert von Matthias Hünsch und Gudrun Wolfschmidt

    ab 19 Uhr sind Café und Ausstellung im neuen Besucherzentrum geöffnet!

    PDF-Files, erstellt von Frau Anette Müller



    17. Januar 2018
    PD Dr. Matthias Hünsch (Förderverein Hamburger Sternwarte)
    150 Jahre Äquatorial der Hamburger Sternwarte -
    die Geschichte eines bemerkenswerten Fernrohres

    Äquatorial (© Foto: Gudrun Wolfschmidt)
    Vor 150 Jahren erhielt die Hamburger Sternwarte an ihrem alten Standort am Millerntor ein neues Hauptfernrohr, das Äquatorial. Gebaut von der traditionsreichen Hamburger Firma A. Repsold & Söhne sollte der 26cm-Refraktor mit großen, fein geteilten Kreisen genaue Positionsmessungen ermöglichen. 1909 wurde es im Zuge der Verlegung der Hamburger Sternwarte nach Bergedorf dort als erstes Teleskop neu aufgestellt und erlebte - rund 100 Jahre alt - nach dem zweiten Weltkrieg noch eine späte Blütezeit in den Händen des Amateurastronomen Max Beyer. Heute ist es als funktionsfähiges Museumsteleskop im Rahmen von Führungen zugänglich. Im Vortrag wird die interessante Geschichte des Äquatorials umfassend dargestellt.



    21. Feb. 2018
    Dr. cand. Udo Gümpel (Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaft
    und Technik, Universität Hamburg / Rom)
    Der Beitrag des weltgrößten Untergrund-Observatoriums "Gran Sasso National Laboratory"
    zur Erforschung der Natur der Neutrinos

    Gran Sasso-Massiv in den Abruzzen mit Gran Sasso National Laboratory - Blick ins Innere
    Wer die Sterne erforschen will, angefangen bei unserem Heimatgestirn, bis hin zu fernsten Galaxien, muss sehr oft dafür so weit wie möglich unter die Erde gehen. Das verlangt die Physik, denn die "Untergrund-Physiker" suchen gerade nach ausgesprochen seltenen Reaktionen, die vielleicht nur wenige Male pro Woche in einem auch sehr großen Experiment nachweisbar sind, wie die von Sonnenneutrinos etwa oder die Erforschung der "Dunklen Materie".
    Auf die Erdoberfläche geht das nicht. Auf sie prasseln andauernd enorme "Schauer" kosmischer Teilchen ein. Diese Schauer entstehen meist in den oberen Luftschichten aus den Reaktionen der primären kosmischen Strahlung, wie etwa Protonen, Heliumkerne, Elektronen, Gamma-Strahlen und Myonen mit Luftatomen. Will man nun nach nur extrem schwer nachweisbaren Teilchen suchen, wie den Neutrinos, die bei den Fusionsprozessen in der Sonne entstehen, braucht es eine extrem "stille", sehr gut von kosmischen primären oder sekundären Strahlen abgeschirmte Umgebung. Genau das, was das Untergrundlabor unter dem Gran Sasso-Massiv in den Abruzzen mit 1400 Meter Gestein darüber bietet.
    Es war ein visionärer italienischer Physiker, Antonio Zichichi, der Ende der 70er Jahre die Gelegenheit des Baus eines Autobahntunnels von Rom nach Teramo ergriff, um dort, "ganz nebenbei während des Tunnelbaus", das bis heute weltgrößte Untergrundlabor der Astro-und Teilchenphysik errichten zu lassen. Auf 180.000 m2 in riesigen Experimentierhallen konnte ab 1989 der Betrieb aufgenommen werden und heute sind dort 950 Physiker aus aller Welt an den Experimenten beteiligt.
    Zu den ersten Experimenten im LNGS gehörte übrigens ein Experiment, dessen Ergebnis uns alle beruhigen sollte: Es ging um die Messung der Stabilität des Protons. Unterliegt auch das Proton einem radioaktiven Zerfall, oder nicht, wie es Ende der 70er Jahre einige Theorien vorhergesagt hatten? Zum Glück nicht, auch Theoretiker können sich irren. Das "Proton-Decay" Experiment im LNGS hat keinen Zerfall messen können: Das Proton lebt im Mittelwert auf jeden Fall länger als 1033 Jahre.
    LNGS-Experimente haben überdies einen bedeutenden Beitrag zur Lösung eines der großen Rätsel der Astroteilchenphysik geben können, den scheinbar "fehlenden" Sonnenneutrinos. Die Experimente GALLEX/GNO, MACRO, BOREXINO und zuletzt OPERA haben gemeinsam mit den Experimenten in Japan, Super-Kamiokande und in Kanada SNO dies seit 50 Jahren bestehende Rätsel gelöst und die Natur des Neutrinos genau bestimmen geholfen.



    21. März 2018
    Dr. David Walker (Förderverein Hamburger Sternwarte)
    Wie Sterne funktionieren


    Querschnitt durch einen sonnenähnlichen Hauptreihenstern (NASA)
    Nahezu jeder Student staunt zunächst, wenn er in einer Vorlesung zum Thema Sternaufbau erfährt, daß die Leuchtkraft eines Sternes keineswegs davon abhängt, auf welche Art der Stern seine Energie erzeugt, sondern daß es in erster Linie seine Masse ist, welche die Leuchtkraft festlegt. Ob ein Stern hell oder weniger hell strahlt, ist also unabhängig davon, ob seine Leuchtkraft durch Kernenergie gedeckt wird, wie bei der Sonne, oder dadurch, daß der gesamte Stern kontrahiert und dadurch Gravitationsenergie freisetzt wie ein Brauner Zwerg. In diesem Vortrag wird erläutert, welche Energiequellen ein Stern nutzt, um seine Strahlungsleistung aufrechtzuerhalten, wie er es anstellt, diese Quellen zu regulieren, und was geschieht, wenn er älter wird.



    18. April 2018
    Dr. Wolfram Schmidt (Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)
    Moderne Kosmologie oder warum das Universum klumpig ist

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    16. Mai 2018
    Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt (GNT, Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)
    Astronomie in China - Drachen, Instrumente und Sternwarten


    Oben: Chinesischer Astronom mit Globus und Quadrant (1675),
    Dengfeng Observatorium - Kalender-Sonnenuhr (1276), chinesischer Zodiak mit Kompass,
    Unten: Sternwarte Beijing (1442) mit Äquatorial-Torquetum (1279) und Jesuitensternwarte (1705)
    Oben: Wikipedia, Wikipedia, Wikipedia, Unten: Foto: G. Wolfschmidt, Wikipedia
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    20. Juni 2017
    Dipl.-Phys. Carsten Busch (Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaft
    und Technik, Universität Hamburg)
    Sind wir allein? SETI: Die Suche nach dem Alien

    Links: Botschaften an Außerirdische: Pioneer-Plakette an den interstellaren Raumsonden Pioneer 10 und Pioneer 11 (1972) (NASA, Wikipedia JidoBG),
    Mitte: Arecibo Radiotelescope, Puerto Rico, USA, das 1974 das Arecibo Radiowellen-Signal zum Kugelsternhaufen M13 sendete (Wikipedia),
    Rechts: Wow! Signal "6EQUJ5" vom 15. August 1977 aus dem All? (Ohio History Connection, Wikipedia)
    Wurden am 15. August 1977 Radiobotschaften aus dem All aufgezeichnet? Welches Geheimnis verbirgt der Stern KIC 8462852?
    Werden Außerirdische in ferner Zukunft Nachrichten der Menschheit empfangen? Warum eignen sich 21cm als kosmische Längeneinheit?

    Die Geschichte der Suche nach extraterrestrischen Zivilisationen ist reich an spannenden Fragen. Die wichtigste Frage bleibt jedoch:
    Werden wir sie jemals entdecken oder sind wir allein in diesem unvorstellbar großen Universum?"



    18. Juli 2018
    Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt (Vorsitzende Förderverein Hamburger Sternwarte)
    Festveranstaltung - 20 Jahre Förderverein Hamburger Sternwarte (FHS)


    Verleihung des Nationalpreises für Denkmalpflege an den Förderverein Hamburger Sternwarte in Weimar (2006)

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    15. August 2018
    Dirk Lorenzen (Hamburg)
    Dunkle Materie, explodierende Sterne, Marsflug -
    Das Neueste aus Astronomie und Raumfahrt


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    19. September 2018
    Dr. Uwe Wolter (Hamburger Sternwarte)
    Weiße Zwerge und Schwarze Löcher - die wunderbare Welt der Schwerkraft


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    17. Oktober 2018
    Prof. Dr. Robi Banerjee (Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)
    Kosmische Magnetfelder

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    21. November 2018
    Dr. Marc Wenskat
    (DESY Hamburg)
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    19. Dezember 2018
    Dr. David Walker (Förderverein Hamburger Sternwarte)
    Walter Baades Entdeckung der verschiedenen Sternpopulationen
    (und wie er dadurch die Größe des Weltalls verdoppelte)


    Dr. Walter Baade am 1m-Spiegel (© Hamburger Sternwarte)
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    Winter 2017/18
    FERNSICHT - Sterne zum Greifen nah

    Wollten Sie schon immer einmal durch ein starkes Teleskop einen tiefen Blick in das Universum werfen? Wollen Sie Mondkrater, Planetendetails, farbenprächtige Doppelsterne, chaotische Sternengeburtsstätten und Millionen Lichtjahre entfernte Galaxien mit eigenen Augen sehen? Wollen Sie den echten Sternhimmel live und in Farbe erleben?
    Dann kommen Sie zu ,,Fernsicht'', den öffentlichen Beobachtungsabenden auf der Hamburger Sternwarte. Je nach Verfügbarkeit und Objekten wird der Große Refraktor, der 1m-Spiegel, das Lippert-Teleskop oder das altehrwürdige Äquatorial eingesetzt.

    Beobachtungsabende im Winterhalbjahr jeweils am 1. Mittwoch im Monat -
    Start am Sonnenbau

    19 Uhr: Führung durch die Sternwarte (auch bei schlechtem Wetter)
    20 Uhr: Beobachtung an den Teleskopen (nur bei klarem Himmel)

    Einteilung der Zuständigkeit:

    - Teleskop 1Assistent 1 Teleskop 2Assistent 2
    4. Januar 2017 Rüdiger HeinsRolf Kühnemund Matthias HünschWolfgang Thürmer
    1. Februar 2017 Wolf-Dietrich KollmannWolfgang Thürmer Rüdiger HeinsLars Hjetting
    1. März 2017 Jan SoetebierRolf Kühnemund Wolf-Dietrich KollmannWolfgang Thürmer
    5. April 2017 Matthias HünschWerner Mecke Rüdiger HeinsLars Hjetting

    - Teleskop 1Assistent 1 Teleskop 2Assistent 2
    4. Oktober 2017 Jan SoetebierRolf Kühnemund Matthias HünschWolf-Dietrich Kollmann
    1. November 2017 Matthias HünschWerner Mecke Rüdiger HeinsLars Hjetting
    6. Dezember 2017 Wolf-Dietrich KollmannWolfgang Thürmer Rüdiger HeinsWerner Mecke

    - Teleskop 1Assistent 1 Teleskop 2Assistent 2
    3. Januar 2018 Rüdiger HeinsLars Hjetting Matthias HünschRolf Kühnemund
    7. Februar 2018 Matthias HünschRolf Kühnemund Jan SoetebierMarc Wiekhorst
    7. März 2018 Wolf-Dietrich KollmannLars Hjetting Matthias HünschWerner Mecke
    4. April 2018 Rüdiger HeinsMarc Wiekhorst Wolf-Dietrich KollmannWolfgang Thürmer


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    Rückschau: Frühere Vorträge und Aktivitäten

    Zwei Bücher zum Jubiläum (2012):
    Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften


    • Band 24 (2014): Wolfschmidt, Gudrun (Hg.):
      Kometen, Sterne, Galaxien - Astronomie in der Hamburger Sternwarte.
      Zum 100jährigen Jubiläum der Hamburger Sternwarte in Bergedorf.
      Hamburg: tredition 2014. Inhalt
    • Band 29 (2013): Wolfschmidt, Gudrun (Hg.):
      Sonne, Mond und Sterne - Meilensteine der Astronomiegeschichte.
      Zum 100jährigen Jubiläum der Hamburger Sternwarte in Bergedorf.
      Hamburg: tredition 2013. Inhalt


    2000 EXPO 2000-Vorträge, 2001, 2002, 2003, 2004 (Venustransit, 8. Juni 2004), 2005,

    2006, 2007, 2008 (ICOMOS Symposium 2008), 2009 Jahr der Astronomie, 2010,

    2011, 2012 Jubiläumsjahr 2012 - 100 Jahre Hamburger Sternwarte in Bergedorf, 2013, 2014, 2015,

    2016 2017


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    Hinweis: Die historischen Gebäude der Sternwarte sind leider meist nicht behindertengerecht,
    und eine behindertengerechte Toilette ist ebenfalls nicht vorhanden.
    Der Hörsaal für die Vorträge und das Hauptgebäude ist mit Rollstuhl befahrbar.


    Die Sternwarte kann folgendermaßen erreicht werden:
    S 21 bis Bergedorf und dann Bus 332 bis "Sternwarte (Besucherzentrum)"
    Besucherzentrum Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg



    Flyer FHS

    FHS Mitgliedsantrag

    Ansprechpartnerin: Gudrun Wolfschmidt
    Vorsitzende des Fördervereins Hamburger Sternwarte e.V.
    Tel.: 42838-5262, Fax: 040-42838-9132

    GNTZentrum für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik,
    Hamburger Sternwarte Universität Hamburg uhh_rot

    Stand: 17. Dezember 2017.