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Institut für Geschichte der
Naturwissenschaften, Mathematik und Technik
hh-rot Universität Hamburg

Förderverein Hamburger Sternwarte e.V. (FHS)

Termine 2006

Hamburger Sternwarte in Bergedorf

Gojenbergsweg 112, D-21029 Hamburg, Seminarraum (siehe Lageplan)

Astronomiepark Hamburger Sternwarte


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Mittwochs-Vorträge Sommer 2006
(20.00 Uhr)

Spende: 5 €

Inhaltsangabe der Vorträge

nach dem Vortrag:

Sternwarten-Führung und Beobachtung

PDF-Files, erstellt von Frau Anette Müller


19. April 2006


17. Mai 2006


21. Juni 2006


19. Juli 2006


16. August 2006


20. September 2006


FERNSICHT - Sterne zum Greifen nah

Beobachtungsabende am jeweils 1. Mittwoch im Monat

Einteilung der Zuständigkeit

6. September 2006 um 21 Uhr: Wolf-Dietrich KollmannRüdiger Heins
4. Oktober 2006 um 20 Uhr: Matthias HünschRüdiger Heins
1. November 2006 um 20 Uhr: Gudrun WolfschmidtRüdiger Heins
6. Dezember 2006 um 20 Uhr: Björn Kunzmann ?Wolf-Dietrich Kollmann
3. Januar 2007 um 20 Uhr: Lars HjettingMatthias Hünsch
7. Februar 2007 um 20 Uhr: Matthias Hünsch ?Oliver Zwörner
7. März 2007 um 20 Uhr: Oliver Zwörner ?Rüdiger Heins


Frühere Vorträge und Aktivitäten:


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Sternwarten-Führung und Beobachtung

Verantwortliche und Mitwirkende vom Förderverein

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Inhaltsangabe der Vorträge

19. April 2006
PD Dr. Hartwig Lüthen (GVA Hamburg)
Kometen über Hamburg

Hamburg war schon immer eine Stadt, in der Kometen beobachtet wurden - und das trotz des berüchtigten Schietwetters. Was heute ein wenig in Vergessenheit geraten ist: Es gibt 19 Kometen, die in der Stadt entdeckt wurden - und die bis auf einen den Namen ihrer Entdecker tragen. Namen wie T. Brorsen, A. Schwassmann, A. Wachmann, M. Beyer und L. Kohoutek sind nicht zuletzt wegen ihrer Kometenentdeckungen jedem Astronomieinteressierten der Welt ein Begriff. Fast alle diese Kometen wurden von den Profi-Sternwarten Altona, der alten Hamburger Sternwarte am Millerntor oder von Bergedorf aus entdeckt. Eine Reihe bekannter periodischer Kometen gehört dazu, z.B. der Komet P/Brorsen-Metcalf (entdeckt von T. Brorsen an der Sternwarte Altona 1847). Von aktuellem Interesse ist der Komet P/Schwassmann-Wachmann 3, 1930 in Bergedorf entdeckt, welcher der 2006 der Erde sehr nahe kommt und mit freiem Auge sichtbar werden sollte.




17. Mai 2006
Dipl.-Phys. Werner Wordtmann (Oldenburg, Universität Hamburg, Institut für Geschichte der Naturwissenschaften)
Von den vier Elementen zum Urknall


Die ,,vier Elemente'' der Antike
(Quelle: Cornelsen)

Der Mensch in der Antike versucht zum ersten mal eine Naturbeschreibung zu geben, die nur nach den Gesetzmäßigkeiten der Natur und nicht auf religiöse oder kulturelle Betrachtungen basiert. So wird ein Vier-Elemente-Modell mit eigenen Gesetzmäßigkeiten beschrieben. Liebe und Hass sind die Kräfte, die zwischen den Elementen wirken, sie wandeln ein Element in ein anderes um. Es entsteht eine wissenschaftliche Sicht der Natur. Das göttliche wird weiter zurückgestellt, aber nicht aufgegeben. Ich zeige in dem Vortrag wie das Vier-Elemente-Modell entwickelt wurde und wie diese Elemente in der modernen Wissenschaft beschrieben werden. Zum Schluss werden ganz neue Erklärungsansätze und Betrachtungen aufgezeigt.


21. Juni 2006
Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt (Universität Hamburg, Institut für Geschichte der Naturwissenschaften)
Astronomie in China - Die Pekinger Sternwarte


China hat eine lange Tradition in der Beobachtung des Himmels; man denke an Aufzeichnungen über Sonnenflecken, Finsternisse, Kometen oder Novae/Supernovae. Ein Höhepunkt wurde mit dem Bau der Sternwarte in Peking erreicht (um 1400); ihre eindrucksvollen, großen Instrumente faszinieren noch heute. Kontakte mit der westlichen Astronomie bekamen die Chinesen durch die Jesuitenastronomen im 17./18. Jahrhundert. Die Entwicklung der Astronomie wird im Kontext der naturwissenschaftlich-technischen Erfindungen gestellt.




19. Juli 2006
Dr. Sylvin Müller-Navarra (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Universität Hamburg, Institut für Geschichte der Naturwissenschaften)
Gezeiten



Die auf der Erde durch Sonne und Mond verursachten Gezeitenkräfte werden nirgends so offenbar wie an den Meeresküsten in Form von Ebbe und Flut. Im Vortrag wird ein Bogen gespannt zwischen Gezeitenkräften und Hydrodynamik, also zwischen Ursache und Wirkung. Zunächst wird gezeigt, wie die Gezeitenkräfte berechnet werden. Bevor auf die Wirkungen in der Hydrosphäre näher eingegangen wird, werden einige Beispiele von Wirkungen auf die Atmosphäre und die Erdkruste gegeben. Einzig die Gezeiten des Meeres sind für uns ohne Messgeräte wahrnehmbar. Besonders ausgeprägt sind Ebbe und Flut in Randmeeren, wenn deren Wasserkörper mit dem Weltozean in Resonanz tritt. Genaue Messungen der Wasserstände mit Pegeln sind nötig, weil dadurch Vorausberechnungen der Gezeitenströme und der Hoch- und Niedrigwasserhöhen und -zeiten an unseren Küsten möglich werden. Die Vorausberechnungen finden sich in Gezeitentafeln und Gezeitenkalendern, die unabdingbar für die Sicherheit und Leichtigkeit der Seeschifffahrt sind.
Bei allen genannten Punkten kommt auch die Wissenschaftsgeschichte nicht zu kurz. Es wird dabei vornehmlich auf die Geschichte der Gezeitenforschung in Deutschland eingegangen.





16. August 2006
Ansgar Korte
(Walter-Hohmann-Sternwarte Essen e.V.)
Mit Walter Baade durch das Weltall - ein Westfale verdoppelt die Größe des Universums


Eine Einführung in die Astronomie. Einige Lebensdaten des großen deutschen Astronomen, dessen Werdegang auf der Hamburger Sternwarte begann, werden vorgestellt.
Das Sonnensystem wird kurz behandelt. Die Größen- und Entfernungsverhältnisse von Objekten der Milchstraße werden an Hand von vorstellbaren Beispielen dargestellt und erahnt. Schließlich gelangen wir zu weit entfernten Galaxien die vom Hubble-Teleskop und erdgebundenen Großteleskopen gefunden wurden. Eine kosmologische Vorstellung der Entwicklung des Kosmos seit dem Urknall, bildet den Abschluß des Vortrages.
Schließlich wird im Vortrag auf die Leistungen Walter Baades und auf Himmelsobjekte, die seinen Namen tragen, eingegangen.





20. September 2006
Dipl.-Phys. Björn Kunzmann (Universität Hamburg, Institut für Geschichte der Naturwissenschaften, FHS)
Cuno Hoffmeister und die Beziehungen zwischen der Sonneberger und Hamburger Sternwarte

1920/25, nur wenige Jahre nach der Verlegung der Hamburger Sternwarte auf den Bergedorfer Gojenberg, gründet Cuno Hoffmeister die Sternwarte Sonneberg, die sich bald zu einem weltweit bedeutenden Zentrum der Erforschung Veränderlicher Sterne entwickelt.
Der Vortrag beschreibt die auch wissenschaftspolitisch brisante Geschichte der
Sonneberger Sternwarte und betrachtet die Beziehungen zwischen den Sternwarten in Sonneberg und Hamburg-Bergedorf.
Die bedeutenden Bergedorfer Astronomen Kasimir Graff und Walter Baade werden in diesem Zusammenhang eine besondere Erwähnung finden.



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Die Sternwarte kann folgendermaßen erreicht werden:
Lageplan


Gudrun Wolfschmidt an-email6. September 2006 go home IGN - Uni Hamburg

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